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Volle Fahrt voraus!


Juwelier Gadebusch
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Rheinland Garage

Zu Besuch bei den 16. Spa Summer Classics

Eingebettet in die belgischen Ardennen liegt die Rennstrecke von Spa-Francorchamps. Dass es in dieser idyllischen Berglandschaft durchaus laut zu gehen kann, konnten wir bei der 16. Ausgabe der Spa Summer Classics im April am eigenen Leib erleben.

Seit einem Jahr sind wir nun stolzer Unterstützer der Rheinland Garage – powered by Brauneiser Renntechnik. Der Kölner Rennstall blickt auf nunmehr über 40 Jahre Erfahrung im Motorsport zurück und ist heute auf die Pflege, Reparatur und Wartung von Old- und Youngtimern sowie Exoten aller Art spezialisiert. Dass hier nicht nur Knowhow sondern auch eine gehörige Menge Herzblut dahinterstecken, ist auf Anhieb zu spüren.

Grund genug also für uns mitsamt einer Delegation an Kunden und Freunden nach Belgien zu reisen und die Fahrer zum Saisonauftakt im renommierten Belcar Historic Cup zu unterstützen.

Allen voran Alexander Trojan, der in einem originale Gruppe 1B Ford Escort RS 2000 MK2 in der Gruppe der 2 Liter FIA Tourenwagen an den Start ging. Neben Trojan starteten Marc Roessle in einem Escort RS 2000 MK1 und sein erst kürzlich 18 Jahre alt gewordener Bruder Simeon Roessle mit einem modifizierten, ehemaligen Ford Puma Cup Fahrzeug für die Brauneiser Renntechnik. Gleich zur Ankunft am frühen Samstagmorgen erwartete uns eine umwerfende Atmosphäre. Es röhrten Motoren, Menschen liefen fachsimpelnd durcheinander und natürlich konnte man sich an den unzähligen Rennwagen der verschiedensten Jahrzehnte kaum satt sehen. Die Stimmung war ansteckend, sodass schon bald alle dem Rennauftakt entgegenfieberten.

Kurz vor elf Uhr ging es für die Fahrer der Rheinland Garage schließlich zur Startaufstellung. Und für uns auf die Tribüne zum Anfeuern.

Trojan startete von dritter Position hinter seinem ärgsten Klassenkonkurrenten – einem Porsche 911. Diesen konnte er jedoch überholen und sich damit den zweiten Rang erkämpfen. Doch dann schickte der Ausfall eines Mitbewerbers das Safety Car auf die Strecke. Über mehrere Runden hieß es nun: die Autos am Laufen halten und bloß nicht überholen. Der anschließende Neustart brachte leider Pech für Trojan: ein Klassenkonkurrent zog vorbei und Trojan beendete das Rennen auf Rang 3. Marc Roessle musste währenddessen schweren Herzens aufgrund eines Kupplungsproblems vorzeitig beenden. Bei seinem Bruder Simeon lief es dagegen deutlich besser: er konnte in seinem allerersten Autorennen den zweiten Platz für sich verzeichnen!

Was für eine Aufregung. Zur Stärkung ging es erst einmal ganz Rennstrecken gemäß ins Bistro, um bei typisch belgischen Frikadellen das Rennen Revue passieren zu lassen.
Anschließend wartete ein echtes Highlight auf uns. Alexander Trojan nahm uns exklusiv mit hinter die Kulissen und führte uns durch Werkstätten hindurch zur Boxengasse.
Die Oldtimer nur wenige Meter entfernt vorbeidonnern zu spüren war ein Gefühl, was wohl niemand so schnell vergessen wird. So endete ein aufregender Tag voller neuer Eindrücke. Wo man auch hinsah, blickte man in müde, aber äußerst glückliche Gesichter.
Während wir uns auf den Heimweg machten, hieß es für die Fahrer noch einmal Kräfte sammeln für den anstehenden Tag. Denn am Sonntagnachmittag ging es in den zweiten Rennlauf.

Glücklicherweise genug Zeit für die Mechaniker den Schaden an Roessles Fahrzeug, der ihm am Vortag das Rennen kostete, zu reparieren. So konnten alle drei Fahrer an den Start gehen und noch einmal um eine Platzierung in ihrer jeweiligen Klasse kämpfen. Nach einer spannenden Aufholjagd – gefolgt leider von dem erneuten Einsatz des Safety Cars - beendete Trojan den Saisonauftakt als Drittplatzierter in seiner Klasse. Marc Roessle konnte sich immerhin von Rang auf 48 auf 18 vorarbeiten, während Simeon Roessle seinen ersten Klassensieg einfuhr. Auch wenn sie etwas vom Pech verfolgt waren, legte das Team Brauneiser einen beindruckenden Saisonstart hin. Wir gratulieren herzlich zu dieser Leistung!